Hinweise und Begriffserklärung zu den Beton Produkten:

AbrÜtteln

Vorgang zur Verdichtung der verlegten Pflasterfläche und zur Beseitigung von Flächenunebenheiten durch den Einsatz eines Rüttelgerätes. Zur Vermeidung von Schäden an der Pflasteroberfläche muss eine Kunststoffschürze eingesetzt werden. Zur optimalen Verdichtung der Pflasterfläche diese mehrmals bis zur Standfestigkeit abrütteln. Nur trockene Flächen dürfen abgerüttelt werden! Der Pflasterbelag muss vorher sorgfältig gesäubert werden. Keine Walzen oder Rüttelwalzen einsetzen. Alle Pflasterflächen müssen mit einer kunststoffüberzogenen Rüttelplatte (Gummischür-ze) abgerüttelt werden. Nach dem Rütteln die Fugen mehrmals einsanden, bis sie vollständig gefüllt sind. Achtung: Durch das Abrütteln senkt sich die Pflasterfläche um ca. 1,0 cm.

Abstandhalter

An den Seitenflächen von Pflastersteinen angeordnete Ausbuchtungen, die rund oder trapezförmig von oben nach unten verlaufen. Runde oder flache Abstandhalter mit einer Dicke von 1,5-4,0 mm. Abstandhalter dienen als Transport- und Kantenschutz sowie zur Erzeugung einer Mindestfugenbreite.

antik

Das typische rustikale Erscheinungsbild unserer "antik"-Produkte (z. B. viaSTON® antik, decaSTON® antik) erhalten die Steine durch sog. Trommelrompelung. Das Aneinanderschlagen der Steine in der "Trommel" bewirkt, dass die Steinkanten und Steinoberflächen willkürlich aneinanderschlagen. So erhalten sie ihre typische "antik"-Optik. Hierbei gleicht kaum ein Stein dem anderen. Kleinere Kantenabplatzungen sind charakteristisch für die antike Steinoptik.

antikplus

Bei unseren "antikplus"-Pflastersteinen (z. B. appia- STON® antikplus) werden durch ein maschinelles Bearbeitungsverfahren die Steinoberfläche und die Steinkanten angeschlagen und erhalten so ihre antike Optik. Abplatzungen sind wegen des maschinellen Verfahrens ausgeschlossen.

AusblÜhungen

Grauschleier und weißliche Flecken an der Steinoberfläche - sogenannte "Ausblühungen" - entstehen durch physikalische und chemische Vorgänge: Bei der Erhärtung des Betons bildet sich Kalziumhydroxyd, das über die im Beton enthaltenen Kapillaren (Röhren) an die Steinoberfläche transportiert wird. Hier verbindet es sich mit dem Kohlendioxyd der Luft zu Kalziumkarbonat (Kalkstein). Üblicherweise werden die Ausblühungen bei normaler Bewitterung abgewaschen - in hartnäckigen Fällen können sie mit Zementschleierentferner behoben werden.

AusblÜhungen / WasserrÄnder

Ausblühungen zeigen sich durch einen grau-weißen Belag an der Oberfläche. Sie sind technisch nicht zu vermeiden und stellen keine Beeinträchtigung der Produktqualität dar. Ausblühungen verschwinden mit der Zeit durch Bewitterung oder Benutzung. Möchten Sie den Prozess beschleunigen, so empfehlen wir die Verwendung eines Reinigungsmittels. Wasserränder entstehen durch Restfeuchtigkeit im Fugenmaterial. Auch sie verschwinden mit der Zeit.

Auskoffern

Abtragen der Bodenschichten bis zur erforderlichen Tiefe.

Beton

Aus den natürlichen Rohstoffen Kies und Sand, Zement und Wasser entsteht der Baustoff Beton. In unterschiedlichen Mischungsverhältnissen - je nach Verwendungszweck - wird der feuchte Frischbeton in Formen gefüllt und verdichtet. In Regalanlagen erhärtet er dann - je nach Form und Abmessung - zu Pflaster, Platten oder anderen Betonfertigteilen. Das Mischungsverhältnis und die Verarbeitungsart bestimmen die Tragfähigkeit, die Haltbarkeit und die Struktur des Produktes. Nahezu alle Rohstoffe für Beton kommen in der Natur vor und sind zu 100 % wiederverwendbar, ob als gebrochenes Material z.B. im Straßenbau oder in gebundener Form bei der Herstellung neuer Betonbauteile.

Bettung / Pflasterbett

Die Bettung dient zum Ausgleich von Unebenheiten in der Tragschicht und als Unterlage des Pflasterbelags. Die Dicke des Pflasterbetts sollte im verdichteten Zustand 3,0 bis 5,0 cm betragen. Nach der DIN 18318 wird als Material für die Bettung Sand, Kiessand, Brechsand und Splitt verwendet. Bei wasserdurchlässigen Flächenbelägen muss für die Bettung ein Material mit ausreichender Durchlässigkeit gewählt werden wie z.B. ein Splitt der Körnung 1/3 mm oder 2/5 mm.

BischofsmÜtze

Seitensteine zur Verlegung eines Diagonal- oder Fischgrätverbandes.

Decke

Als Decke bezeichnet man die obere Schicht einer Pflasterfläche, bestehend aus Pflasterbelag, Fuge und Bettung.

Edelsplitte

Mehrfach gebrochenes Naturgestein mit feiner Körnung, das gegenüber Splitt hohe Anforderungen hinsichtlich Korngröße, Kornform, Frost- und Farbbeständigkeit aufweisen muss. Edelsplitte werden zur Herstellung farbiger Vorsatzschichten bei Betonpflastersteinen und Plattenbelägen verwendet. Es gibt sie in fast jeder Farbe: Weiß, Anthrazit, Gelb, Rot, Braun, Grün, selbst Blau ist möglich. Gewonnen werden diese Splitte in ganz Europa, teilweise auch in Übersee. Exklusivität des Vorkommens und Transportentfernung bestimmen die Preise. Geologische Bedingungen bestimmen die Farbkonstanz. Für Betonwaren und Betonwerkstein eignen sich hauptsächlich folgende Gesteinsarten: Granit, Basalt, Quarz, Porphyr, Kalkstein, Diabas.

EinfÄrbung

von Betonpflastersteinen aus mindestens zwei Farben, die in der Fläche ineinanderlaufen.(Siehe auch "Verlegung")

Extensiv-Substrat

Empfohlenes Fugenmaterial für Rasenkammer- oder Rasenfugensteine zur Gewährleistung einer optimalen Begrünung und Unterstützung der dauerhaften Versickerungsfähigkeit der Pflasterfläche.

Farbabweichungen

Bei der Herstellung von Betonerzeugnissen aus natürlichen Zuschlagstoffen können trotz sorgfältiger Beachtung und Kontrolle aller wichtigen Faktoren gelegentlich Farbschwankungen auftreten. Sie sind jedoch technisch nicht vermeidbar. Helligkeitsdifferenzen werden in der Regel durch normale Bewitterung und Nutzung weitgehend ausgeglichen. Mustersteine gelten daher lediglich als unverbindliche Ansichtsexemplare und sind nicht farbverbindlich.

Nuancierende Farben: Besonders vor dem Verlegen farbnuancierter Pflastersteine ist darauf zu achten, dass immer Steine aus mehreren Paketen und in den Paketen aus mehreren Lagen gleichzeitig verarbeitet werden. So erzielen Sie ein harmonisches Gesamtbild in der Fläche. Unterschiedliche Produktionsverfahren Pflastersteine, Palisaden und Stufen aus derselben Produktlinie bzw. mit gleichen Farbangaben können wegen unterschiedlicher Produktionsverfahren abweichende Optik aufweisen. Der Gesamteindruck wird hiervon jedoch nicht beeinträchtigt.

Farbabweichungen und leichte Strukturunterschiede sind produktionsbedingt und nicht vermeidbar. Deshalb ist es ratsam, beim Verlegen immer Steine aus mehreren Paketen und innerhalb der Pakete aus mehreren Lagen gleichzeitig zu verarbeiten. Das gilt für alle Farben, besonders aber für nuancierte Pflastersteine. Erfahrungsgemäß gleichen sich die Farbabweichungen im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse und Nutzung an.

FarbbestÄndigkeit

Bei der Einfärbung sämtlicher Betonprodukte verwenden wir ausschließlich hochwertige UV-beständige Eisenoxidfarben, sowie farbechte Edelsplitte in der Vorsatzschicht unserer Betonprodukte. Trotz aller Sorgfalt bei der Herstellung kann generell bei Betonprodukten nicht ausgeschlossen werden, dass sie durch Bewitterung, chemische Umwelteinflüsse, mechanische Beanspruchung, starke Verschmutzung, Vermoosung, regelmäßige Reinigungsvorgänge etc. im Laufe der Zeit ihre ursprüngliche Farbbrillanz verlieren und verblassen. Dieses ist nach derzeitigem Stand der Technik nicht vermeidbar und stellt somit keinen Reklamationsgrund dar.

Farbpigmente

Für die Vorsatzschichten unserer Produkte verwenden wir nur hochwertige, UV-beständige Eisenoxid-, Cromoxid- und Kobaltfarben.

Fase

Umlaufende Ausbildung des oberen Steinrands, um Kantenschäden zu vermeiden. Die Fase kann rund oder eben und mit unterschiedlicher Neigung ausgebildet sein.

ferro (kugelgestrahlt)

Beim Kugelstrahlen werden winzige Edelstahlkugeln mit hoher Geschwindigkeit auf die Pflasteroberfläche geschleudert. Die oberste Feinmörtelschicht wird durch das Aufschlagen der Stahlkugeln abgeschlagen, dadurch wird die Oberfläche leicht aufgeraut und die Natursteinedelsplitte freigelegt.

FilterstabilitÄt

Begriff aus der Bodenkunde. Mit dem Begriff Filterstabilität bezeichnet man die Erfüllung der so genannten "Filterregeln": Die Korngrößen in den verschiedenen Schichten müssen so gewählt werden, dass kein Materialaustausch zwischen den einzelnen Schichten stattfinden kann (weder von unten nach oben noch von oben nach unten). Durch die Filterstabilität des Aufbaus ist die Tragfähigkeit der Fläche gewährleistet.

fino (geschliffen)

Bei diesem Verfahren wird die oberste Vorsatzschicht der Pflaster und Platten mit rotierenden Scheiben abgeschliffen und selbst größere Granitkörnungen werden freigelegt. So wird die ganze Schönheit der farbigen Edelsplitte sichtbar. Feingeschliffene Beläge wirken besonders farbintensiv und lebendig. Sie faszinieren durch ihren brillanten Charakter und sind außerdem durch ihre spürbar glatte Oberfläche sehr reinigungsfreundlich.

finerro (geschliffen und kugelgestrahlt)

"Two in one" ist eine weitere Variante der Veredelung. Nach dem Schleifprozess (fino) werden die Pflaster und Platten sanft mit Edelstahlkügelchen gestrahlt. Durch dieses Verfahren (ferro) wird die geschliffene Oberfläche ganz sanft aufgeraut und lässt das Farbbild um eine feine Nuance heller erscheinen. Das Ergebnis ist eine seidige Oberfläche.

P F L A S T E R - A B C    fluido (wassergestrahlt) Die Steine werden hier mit klarem Wasser schonend gestrahlt. So kommen die brillanten Farben der Naturstein-Edelsplitte voll zur Geltung. Es entsteht natürliche Schönheit, die Sie fühlen können.

Fuge

Raum zwischen den Steinen. Bei Pflastersteinen sollte die Breite der Fuge nach Regelwerk zwischen 3,0 und 5,0 mm liegen. Bei Pflastersystemen mit begrünbarer Fuge muss dieser Abstand aus vegetationstechnischen Gründen mind. 20,0 mm betragen. Die Steinfugen in Verbindung mit einem geeigneten Fugenmaterial funktionieren wie eine elastische Stütze zwischen Steinen. Sie bewirken, dass die Einzelsteine in ihrer Position bleiben und die Last sich horizontal und vertikal gleichmäßig verteilt. Korrekte Fugen und die Fugenverfüllung sind also eine unbedingte Voraussetzung für eine funktionierende Pflasterfläche. Außerdem werden durch fachmännisch angelegte Steinfugen die Verlegerastermaße eingehalten. Produktionsbedingte Maßtoleranzen können beim Verlegen mit ordnungsgemäßer Fugeneinhaltung innerhalb des Rastermaßes ausgeglichen werden.

Fugenmaterial

Geeignetes Füllmaterial für die Fugen sind Sand, Kiessand, Brechsand und Splitt. Geeignete Körnungen: Sand 0/2 mm oder 0/4 mm, Splitt 1/3 mm oder 2/5 mm oder ein abgestuftes Gemisch aus Brechsand und Splitt 0/3 mm oder 0/5 mm. Bei versickerungsfähigen Flächenbelägen muss ein spezielles Fugenmaterial verwendet werden.

GEFÄLLE

Neigung einer in sich ebenen Fläche. Ein GefÄlle kann aufgrund topografischer Gegebenheiten (in der Regel Längsgefälle) bestehen oder aus entwässerungstechnischen Anforderungen künstlich erzeugt werden (Quergefälle).

Kantenbehandlung

Siehe "linear", "antik" und "antikplus"

Kernbeton

Untere Schicht eines zweischichtig hergestellten Betonpflastersteins. Sie beträgt ca. 90 % der Steindicke und hat lastabtragende Funktion. Bei haufwerksporig hergestellten Steinen dient sie darüber hinaus zur Ableitung des auf der Steinoberfläche aufkommenden Niederschlags.

Lieferung

Bitte vergleichen Sie bei Lieferung und auf jeden Fall vor dem Einbau das gelieferte Material mit den Angaben im Bestell- bzw. Lieferschein. Überzeugen Sie sich von der Qualität der Lieferung, denn nach dem Einbau können Reklamationen wegen erkennbarer Mängel nicht mehr anerkannt werden.

linear

Steine mit "scharfen", unbehandelten Kanten. Hingegen werden die Kanten der "antik"-Steine unregelmäßig gebrochen.

MaSSabweichungen

Alle angegebenen Steinabmessungen sind Rastermaße. Aus technischen Gründen ergeben sich bei der Fertigung Maßtoleranzen, die jedoch die Werte der DIN 18501 (DIN EN 1338) nicht überschreiten dürfen (Kantenlänge: ± 3,0 mm; Steindicke: ± 5,0 mm). Deshalb ist es notwendig, je eine Musterreihe auszulegen, um die genauen Verlegebreiten zu ermitteln.

Modul

Unter einem Modul verstehen wir die in den Verlegemustern grau markierten Steinformationen. Diese Steinformationen sind immer gleich groß. Sie bestehen immer aus der gleichen Anzahl an Steinen mit den entsprechenden Abmessungen.

NennmaSSe

In den neuen europäischen Normen für Pflastersteine werden Nennmaße angegeben. Hier handelt es sich um tatsächliche Abmessungen der Steine. Sie sind geringer als die in den Unterlagen der Hersteller von Betonpflastersystemen angegebenen Rastermaße. (Siehe auch "Rastermaße").

Normen und Richtlinien fÜr BetonprodukteS

Durch die Normen und Richtlinien sollen Betonprodukte unabhängig von den Produzenten für den Verbraucher durch Anforderungen an z. B. Maße, Aussehen, Beständigkeit, Qualitätsüberwachung usw. Seit August 2003 gelten neben den deutschen die neuen europäischen Normen für Pflastersteine, Bordsteine und Platten aus Beton. Es gibt eine Übergangsfrist bis zum Februar 2005, in der neben den deutschen DINNormen die neuen europäischen DIN EN-Normen angewendet werden dürfen. Ab Februar 2005 gelten ausschließlich die DIN EN-Normen. Gegenüber den Anforderungen der alten Norm werden nach der neuen EN-Norm erweiterte Prüfungen verlangt und neue Eigenschaften festgelegt.

Für die Herstellung, Verwendung und den Einbau von Betonerzeugnissen gelten derzeit folgende Normen, Richtlinien und Merkblätter:

  • DIN 483 (DIN EN 1340) Bordsteine aus Beton
  • DIN 485 (DIN EN 1339) Platten aus Beton
  • DIN 18500 (DIN EN 1338) Betonwerkstein
  • DIN 18501 (DIN EN 1338) Pflastersteine aus Beton
  • DIN 1045 (DIN EN 206) Beton und Stahlbeton Darüber hinaus gelten:
  • Technische Hinweise zur Lieferung/zum Einbau von Straßenbauerzeugnissen aus Beton
  • RstO 01
  • Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen (MFP1)
  • ZTV P-STB 2000
  • BGB-Richtlinie, Nicht genormte Betonprodukte - Anforderungen und Prüfungen - (BGB-RiNGB), Oktober 1998
  • DIN 18318 Für ökologische Pflastersysteme gelten außerdem:
  • Richtlinie für die Herstellung und Güteüberwachung von wasserdurchlässigen Pflastersteinen aus haufwerksporigem Beton
  • Merkblatt für wasserdurchlässige Befestigungen von Verkehrsflächen
  • produktspezifische Verlege- und Einbauhinweise des Herstellers

Nuancierung

Oberbau

Als Oberbau wird der oberhalb des Planums liegende Teil des Aufbaus einer Pflasterfläche bezeichnet. Er kann aus einer oder mehreren Tragschichten und der Decke bestehen. Die Dicke des Oberbaus wird u.a. durch die Frostempfindlichkeit des Untergrunds/Unterbaus und der Frosteinwirkzone bestimmt. Bei Bauweisen mit Pflasterdecke wird bevorzugt die in der Skizze "Aufbau der Pflasterfläche" dargestellte Oberbauvariante eingesetzt. Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Bauweisen, und zwar Tragschicht auf Frostschutzschicht oder Tragschicht auf Schicht aus frostunempfindlichem Material

OberflÄchenbehandlung

Wir bieten Pflaster, Platten und Manufakturelemente mit folgenden Oberflächenbearbeitungen an: "ferro" / "finerro" / "fino" / "fluido" / "tecto"/ "antikplus"

Planum

Oberfläche des Untergrunds (anstehender Boden) oder Unterbaus (künstliche Schüttung, z. B. Damm).

Porenvolumen

Unter dem Begriff "Porenvolumen" versteht man die Hohlräume im Gefüge eines haufwerksporig (ohne feine Sandanteile) hergestellten Betonsteins. Das Porenvolumen der Steine gewährleistet die Versickerung auch großer Niederschlagsmengen durch den Stein. Außerdem sorgt es dafür, dass ein Teil des aufkommenden Regenwassers verdunstet und somit die Klimabildung des Bodens begünstigt (Produkte: geoSTON®/ greenSTON®).

QualitÄtsstandards

Unsere Produkte bestehen aus hochwertigem Material. Beton ist nicht nur vielseitig und natürlich, sondern auch robust und dauerhaft widerstandsfähig. Unsere Produkte werden nach Produktnormen hergestellt und unterliegen hinsichtlich der Qualitätskontrolle einem System von Eigen- und Fremdüberwachung durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Sie erfüllen die Ansprüche an einen belastbaren, witterungsbeständigen und dauerhaften Baustoff - damit wir unseren Kunden stets eine hohe Qualität garantieren können.

RastermaSSe

Der überwiegende Teil aller industriell hergestellten Pflasterbeläge basiert auf einem Raster. Bei Einhaltung dieses Rasters wird das Schneiden, Schlagen oder Knacken von Pflastersteinen in der Regel überflüssig. Das Raster eines Pflastersteinsystems beinhaltet immer Steinplus Fuge. Modul

Das Rastermaß ist für den Planer/Architekt sowie auch für den Verleger eine unentbehrliche Information, um mit den Produkten im Raster planen zu können, denn es entspricht dem Verlegemaß. Der in diesem Serviceheft angegebene "Steinbedarf in St./m2" schließt die Fuge (3,0 bis 5,0 mm nach Regelwerk) ein.

Reinigungshinweise

Pflaster- und Plattenbeläge werden von verschiedensten Stoffen verschmutzt. Normale Verunreinigungen sind mit einem Besen bzw. Nassreinigung leicht zu beseitigen. Sind diese Verschmutzungen durch Erde und Staub fest gebunden, benützen Sie bitte neutrale Schmierseife. Erst bei starken Verschmutzungen, beispielsweise durch Mörtel oder Moose, sollten Sie zu einem Spezialreiniger greifen, den Sie zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. Entfernen Sie zunächst lose Schmutzreste mit einem Besen, nässen Sie dann den Boden ausreichend und setzen Sie anschließend das Reinigungsmittel den Angaben des Herstellers folgend ein.

Rollschicht

Seitliche Einfassung aus i. d. R. quer zur Pflasterfläche verlegten Steinen mit Rückenstütze.

Rumpeln

Siehe "antik"

SickerfÄhigkeit

Unter Sickerfähigkeit versteht man die Wasseraufnahme und Durchlässigkeit eines Pflastersystems - gemessen in Menge und Zeit.

Substrat

Nährboden für Pflanzen; geeignetes Fugenmaterial für Rasenkammer- und Rasenfugensteine.

Steinbedarf

Ein Pflasterbelag kann den Anforderungen an Festigkeit und Dauerhaftigkeit nur mit ordnungsgemäß ausgeführter Fuge gerecht werden. Verlegebreiten sind daher immer mit der normgerechten Fuge zu berechnen und auszuführen. Die Erzeugnisse werden so geliefert, dass die bestellte Fläche unter Einhaltung des Rastermaßes belegt werden kann. Die Breite der Abstandhalter ist nicht identisch mit der Gesamtbreite der Fuge. Für die Lastübertragung ist eine ausreichende Fuge notwendig, niemals sollten die Abstandhalter knirschend an den Nachbarstein stoßen.

Stocken

Siehe "tecto"

Strahlen

Siehe "ferro" / "finerro" / "fluido"

tecto

Beim tecto-Verfahren wird mit Metallhämmern der edle Natursteincharakter herausgearbeitet. Es entsteht Veredelung auf traditionelle Art.

Tragschicht

Innerhalb der Pflasterbefestigung ist die Tragschicht das Element, das die aufkommenden Lasten (PKW-Verkehr usw.) verteilt und in die darunter liegenden Schichten bzw. den Untergrund abführen muss. Die fachgerechte Herstellung der tragenden Schichten ist maßgebend für die Dauerhaftigkeit einer Verkehrsflächenbefestigung. Je nach Verkehrsbelastung und örtlichen Gegebenheiten wird nach RStO 01 die Schichtdicke vorgeschrieben. Aussagen über die Tragfähigkeit, Verdichtung sowie das Material und Kornzusammensetzung werden in der ZTVT-StB 95/2002 getroffen (Siehe auch "Filterstabilität"). Als Tragschichtmaterial können entweder ungebrochene (Kiese) oder gebrochene Mineralstoffe (Schotter) eingesetzt werden. Die Wasserdurchlässigkeit der Tragschicht zum Untergrund muss sichergestellt sein. Grobe Stellen sind mit kornabgestuftem Material nachzubessern. Die Oberfläche muss geschlossen sein, sonst könnte das Bettungsmaterial in den Schotter rieseln und den Pflasterbelag verformen.

Unterbau

Künstliche Schüttung auf dem anstehenden Boden.

Untergrund

Anstehender Boden.

Verband

Anordnung von Steinen gleicher oder verschiedener Größe mit gleichem Raster, z. B. Läuferverband, Kreuzfugenverband, Parkettverband, Ellbogenverband oder Fischgrätverband.

Verdichtung

Siehe "Abrütteln"

Verlegung

Alle Pflastersteine müssen höhen-, winkel- und fluchtgerecht (mit Schnur oder Lehre) verlegt werden. Bitte berücksichtigen Sie einen ausreichenden Fugenabstand. Die Fugenbreite muss 3,0 bis 5,0 mm betragen (DIN 18318). Pflastersteine niemals knirsch aneinanderlegen, da sonst die Kanten abplatzen und Fertigungstoleranzen nicht ausgeglichen werden können. Abstandhalter sind kein Ersatz für das vorgeschriebene Fugenmaß. Es ist ratsam, beim Verlegen immer Steine aus mehreren Paketen und innerhalb der Pakete aus mehreren Lagen gleichzeitig zu verarbeiten. Das gilt für alle Farben, besonders aber für nuancierte Pflastersteine.

Versickerungsleistung

Wassermenge, die pro Zeit- und Flächeneinheit von einer Schicht, z.B. Straßenaufbau oder Untergrund, aufgenommen werden kann. Sie wird im Wesentlichen von der Durchlässigkeit und Speicherfähigkeit der gemessenen Schicht bestimmt.

Vorsatzbeton

Oberste Lage eines zweischichtig gefertigten Pflastersteins. Die Vorsatzschicht hat neben der lastabtragenden vor allem eine gestaltende Funktion. Die untere Schicht wird Kern- oder Trägerbeton genannt.

Wasserstrahlen

Siehe "fluido"

Winterdienst

Grundsätzlich sollte auf privat genutzten Flächen der Einsatz von Streusalzen vermieden werden. Wir empfehlen stattdessen alternative Streumittel wie z. B. Splitt der Körnung 2/5 mm. Besonders im "jungen Alter" besitzt Beton noch nicht die volle Tausalzwiderstandsfähigkeit. Daher sollte, falls innerhalb der ersten 3 Monate nach dem Verlegen Schnee und Eisglätte auftritt, hier unbedingt auf Streusalz verzichtet werden. Bei ökologischen Flächensystemen sind grundsätzlich alternative Streumittel (kein Streusalz) zu verwenden.

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